Jehmlich-Orgel Aue-Zelle

Die große Orgel der Brüder Emil und Bruno Jehmlich wurde 1914 für die Auer Friedenskirche gebaut. Sie hat 32 Register (12-13-7) + 1 Tr., 2 Manuale, pneumatische Spiel- und Registertraktur auf Kegelladen.

Ihr Jugendstil-Prospekt ist mit vier schlanken, musizierenden Frauengestalten verziert. Die Schnitzarbeiten stammen vom Dresdner Bildhauer Viehweg.

Die Sanierung der Orgel erfolgte in den Jahren 1996/97 durch unsere Werkstatt. Leider konnte damals die Rekonstruktion der nicht mehr originalen Register nicht mit durchgeführt werden. Im Jahr 2005 wurde eine Windlade des ersten Manuals nach einem Wasserschaden aufwendig instandgesetzt. In diesem Zuge konnte die Gambe 8´ rekonstruiert werden. Somit erklingt das erste Manual der Orgel seitdem wieder in der originalen Disposition.

Disposition

I. MANUAL

1. Bordun 16'
2. Principal 8'
3. Gambe 8'
4. Salicional 8'
5. Hohlflöte 8' 
6. Oktave 4' 
7. Gemshorn 4' 
8. Quinte 2 2/3' 
9. Oktave 2' 
10. Cornett 3fach 
11. Mixtur 2' 4fach 
12. Trompete 8'

II. MANUAL

13. Gedackt 16' 
14. Gedackt 8' 
15. Quintatön 8' 
16. Konzertflöte 8'
17. Aeoline 8' 
18. Voix céleste 8' 
19. Prinzipal 4' 
20. Rohrflöte 4' 
21. Piccolo 2' 
22. Terz 1 3/5' 
23. Superquinte 1 1/3' 
24. Harmonia aetherea 3fach 
25. Oboe 8'

PEDAL

26. Principalbass 16' 
27. Subbass 16' 
28. Gedecktbass 16' (Tr.) 
29. Oktavbass 8' 
30. Violoncellobaß 8' 
31. Oktavbass 4' 
32. Oktavbass 2' 
33. Posaunenbass 16'

KOPPELN

Manualkoppel II-I
Pedalkoppel I
Pedalkoppel II
Oberoktavkoppel I-I
Oberoktavkoppel II-II

SPIELHILFEN

2 freie Vorbereitungen
Crescendo
Druckregister ab
Koppeln ab
Rohrwerke ab